Kiel
Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel ist die größte Stadt und neben Lübeck, Flensburg und Neumünster ein Oberzentrum des Bundeslandes und ein bedeutendes Schiffbauzentrum. Ferner ist
Kiel eine traditionsreiche Universitätsstadt und hat einen starken maritimen Bezug in den Bereichen Marine, Segeln und Meeresforschung. Die nächstgelegene Metropole ist die Hansestadt Hamburg, und liegt etwa 90 km südlich von
Kiel.
Die Einwohnerzahl der Stadt
Kiel überschritt im Zuge des Ausbaus als Reichskriegshafen um das Jahr 1900 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Bereits 1910 hatte die Stadt
Kiel über 200.000 Einwohner.
Jetzt hat die Stadt
Kiel über 210.000.
Die Stadt
Kiel ist eine Stadt am Meer.
Kiel wurde zwischen 1233 und 1242 von Graf Adolf IV. von Holstein aus dem Hause Schauenburg gegründet. Nur bei
Kiel stieß das sächsische Territorium an die Ostsee – nördlich der Levensau lag Schleswig, und damit dänisches Gebiet, östlich der Schwentine hinter dem Limes Saxoniae lag Wagrien, und damit slawisches Gebiet. Es war also an dieser Stelle die einzige Möglichkeit für einen Ostseehafen.